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Das Verhältnis von Design und Krieg ist unsichtbar. Beide vermeiden eine allzu offensichtliche Beziehung, nutzen jedoch gerne neue und neueste Techniken zur Gestaltung ihrer Welt. Die Aktualität der asymmetrischen Kriegsführung des 21. Jahrhunderts zeigt jedoch, dass Handy und Internet genauso dringend gebraucht werden wie klassische Schusswaffen. Vielleicht muss die gestaltete Webseite einer Terrorgruppe mit seinen Propagandavideos als eine der größten Waffen in der Gegenwart überhaupt gelten. Am 16. und 17. Oktober 2014 wollen wir das Verhältnis von Design und Krieg sichtbar machen.

Martin Scholz & Friedrich Weltzien


PROGRAMM
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DONNERSTAG, 16.10.14

09:30 - 10:00 Uhr
Begrüßung und Einführung


KRIEG UND KULTUR

10:00 - 10:40 Uhr
Unschuldslamm Design - Wie viel Verantwortung trägt das Design?
> Prof. Dr. Sabine Foraita, HAWK Hildesheim

10:40 - 11:20 Uhr
Ist der Augenblick 1917 ästhetisch erledigt? Zur Transformation theatraler Darstellungsräume der Verdichtung im Zeitalter der Massenvernichtung

> Prof. Hans-Jörg Kapp, Hochschule Hannover

11:40 - 12:20 Uhr
Wargames - Krieg und Computerspiel
> Prof. Dr. Stephan Günzel, BTK Berlin

12:20 - 13:00 Uhr
Im Zeichen der Zerrissenheit – Bühne zum Thema Krieg
> Prof. Colin Walker, Hochschule Hannover

Mittagspause (40 Minuten)

WORT-BILD-KRIEG

13:40 - 14:20 Uhr
Wenn Pegasus beginnt Feuer zu speien! Die Visualisierung des Krieges zwischen Propaganda und Widerstand.
> Dr. Eva Klein, Universtität Graz

14:20 - 15:00 Uhr
"Der militärische Zivilist“ - Männermodezeitschriften in Kriegszeiten
> Dr. Änne Söll, Universität Potsdam

15:00 - 15:40 Uhr
Zwischen den Fronten. Vom Krieg erzählen. Der Imperativ der Lesbarkeit in der Kriegsfotografie
> Prof. Dr. Karen Fromm, Hochschule Hannover

16:00 - 16:40 Uhr
„I don't have eyes.“ Körper, Raum und Sicht im bildgeführten Krieg
> Prof. Dr. Carolin Höfler, Köln International School of Design

16:40 - 17:20 Uhr
Genauigkeit: Visuelle und dramaturgische Nahaufnahmen in Kriegsfilmen
> Prof. Dr. Martin Scholz, Hochschule Hannover

FREITAG, 17.10.14

DESIGN IM KRIEG

09:00 - 09:40 Uhr
„Kraftei“, „Beule“ und „Kanonenvogel“
Zur Interdependenz von Design, Wirkung und Wahrnehmung deutscher Flugtechnik des Zweiten Weltkrieges

> Jens Wehner, Militärhistorisches Museum Dresden

09:40 - 10:20 Uhr
„Länge läuft“ - Über das Aussehen von Kriegsschiffen
> Prof. Michael Adlkofer, Hochschule Hannover

10:40 - 11:20 Uhr
Krieg für Nahrung - Kriegsnahrung - Nahrungskriege.
Gastrosophische Annäherungen an die Kriegsgestaltung
> Prof. Dr. Harald Lemke, Leuphana Lüneburg

11:20 - 12:00 Uhr
Friedliche Kleider? Nachhaltige Modekonzepte gegen Ausbeutung und Verschwendung
> Prof. Martina Glomb, Hochschule Hannover

Mittagspause (40 Minuten)

DESIGNKRIEGER

12:40 - 13:20 Uhr
Den Fog of War durchsichtig machen. Naturalisierungen in Kriegssimulationen, Computerspielen und Simulationsverfahren.

> Prof. Dr. Rolf Nohr, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

13:20 - 14:00 Uhr
„That´s not who we are“ – Das Nicht-Zeigen, die visuelle Gewalt und das ästhetische Regime der Scham

> Prof. Dr. Linda Hentschel, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

14:00 - 14:40 Uhr
Die Kunst des Widerstands. Zur gegenwärtigen Verantwortung von Kunst und Design
> Dr. Marcel René Marburger, Köln / Dortmund

Design als Täuschungsmanöver: Alessandro Mendinis kritische Revision des Modernismus (Fällt wegen Krankheit aus)
> Prof. Dr. Gerald Schröder, Hochschule Trier

15:00 - 15:40 Uhr
Gestalttheorie im Cyberwar. Fashiondesign als Waffe.
> Prof. Dr. Friedrich Weltzien, Hochschule Hannover

 







 

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